Donnerstag, 19. April 2018

Traumfänger in Pastellfarben

Vor einziger Zeit habe ich euch hier meinen weißen Traumfänger gezeigt. Weil diese kleinen Häkelarbeiten so fix gehen und prima zur Wollreste-Verwertung beitragen, habe ich noch einen weiteren Traumfänger in Pastellfarben gehäkelt und mit bunten Acrylperlen verziert. Für den Aufhänger habe ich farbige Wollfäden geflochten. Irgendwie war es sehr schwierig, den Traumfänger im Ganzen gut abzulichten. Die Detailfotos sind wesentlich besser geworden. 




Nun freue ich mich auf schöne Träume ;-) 

verlinkt bei:

Montag, 16. April 2018

Meine kleine Sukkulente

Vor mehr als zwei Jahren habe ich diese kleine Mini-Sukkulente gekauft. Der Topf gerade mal acht cm groß, so passte sie sehr gut auf die schmale Fensterbank im Bad. Nach langem googeln fand ich sie unter Gasteria Pillansii. Gegossen habe ich die Pflanze - hust, ähm - äußerst selten, im Normalfall ist sie knochentrocken.

Plötzlich sproß da ein Trieb in die Höhe an dem sich kleine farbige Keime bildeten.


Zwei Wochen später war der Trieb kräftig in die Höhe geschossen und aus diesem farbigen blattähnlichen Keimen kamen Knospen.


 Nochmal zwei Wochen später war er weiter gewachsen und über und über mit herrlichen rosa-grünen Knospen bestückt. Anfangs zeigten sie nach oben, dann fingen sie an sich zu neigen.


Drei Tage später gingen die Knospen auf und wandelten sich in zarte 2 cm lange hängende Glöckchen.


Acht Tage später waren die meisten Glöckchen verblüht.



Eine kurze Zeit hat sie wunderschön geblüht, welch ein Zeichen der Vergänglichzeit...

verlinkt bei:

Freitag, 6. April 2018

Patchwork Tischläufer

Für meine Oster-Wichtelpartnerin wollte ich einen Tischläufer nähen bzw. quilten. Der Vorteil eines gut sortierten Stoffschrankes ist es, viele Farben und Muster im Zugriff zu haben. So habe ich rosaroten und grünen Rankenstoff verwendet, den ich tatsächlich einmal ohne Bestimmung, also quasi einfach weil er mir gefallen hatte, gekauft habe. 


Das Top besteht aus 9x9 cm großen Quadraten, die Füllung aus Baumwollvlies und die Rückseite aus weißem Stoff.


Ich habe dieses Mal auf ein Binding verzichtet und stattdessen die drei Teile zusammengesteppt und durch eine Wendeöffnung gewendet, diese dann per Hand unsichtbar verschlossen.


Den Tischläufer habe ich mit der Maschine im Freihandstil gequiltet. 


Mittlerweile ist er bei meiner Wichtelpartnerin angekommen und sie hat sich sehr darüber gerfreut.

verlinkt bei:



Dienstag, 3. April 2018

Häkelkörbchen

Ich habe ein Set aus drei Untensilos gehäkelt. 
Mit dicker Wolle und Nadelstärke 12 ging das ganz fix.


Den Boden habe ich rund gearbeitet wie bei meinen Vintage-Topflappen, jedoch alles feste Maschen; für den Rand eine Runde in das hintere Maschenglied eingestochen und dann gerade hoch weitergearbeitet.


Verziert habe ich die drei Körbchen mit einer großen Häkelblume, unterschiedlichen Schleifen und Knopf- und Perlendeko.


Verschenkt habe ich sie zu Ostern mit unterschiedlichen Sachen.


verlinkt bei:

Samstag, 31. März 2018

12tel Blick - März 2018

Letzte Woche dachte ich noch: an den Osterfeiertagen kann ich Ruhe Bilder für den 12tel Blick machen. Heute morgen beim Blick auf den Kalender wurde mir dann klar: huch - heute ist ja schon der Monatsletzte. Also bin ich heute Mittag losgeflitzt und habe gewartet und gewartet und .... bis sich diese dicke fette Wolke vor der Sonne langsam beiseite geschoben hatte.

12tel Blick März 2018
31.03.2018 Stadtgarten Herne 12:01 Uhr
Standpunkt bei 51°32'38.1"N 7°14'15.9"E
Blickrichtung Südost


So langsam wird es grün, wenn auch sehr spät. Nach den ersten Knospen im warmen Januar und den langen dicken Frost-Wochen im Februar, hatten wir sogar vor 10 Tagen noch einmal Schnee. Irgendwie ist die Natur völlig durcheinander.
Die vergangenen Monate könnt ihr hier noch einmal sehen: 


Ich habe eine gemütliche kleine Runde durch den Park gedreht


und die Kirschblüten bewundert.


Passend zu den Osterfeiertagen blühen nun auch die Osterglocken.


Frohe Ostern!

verlinkt bei:

Dienstag, 27. März 2018

Gravierte Eier

Kennt ihr diese schönen gravierten Ostereier? Ich finde sie bezaubernd. Letztes Jahr habe ich das schon einmal ausprobiert, ist mir aber nicht gut gelungen. Der Dremel lag mir viel zu schwer in der Hand und irgendwie hat das nicht so geklappt. Da ich immer noch den Karton mit Gänseeiern im Bastelschrank hatte, habe ich es  - diesmal mit einem kleinen Graviergerät - erneut versucht. 


Nachdem ich ein paar einfache Lochmuster mit unterschiedlich großen Löchern ausprobiert hatte um ein Gefühl dafür zu bekommen, habe ich mich an etwas aufwendigere Muster gewagt. 
Dafür habe ich die Linien zuerst mit einem Bleistift vorgezeichnet.


Mit einem kleinen Bohrer habe ich zunächst feine Löcher gebohrt und diese dann mit etwas größeren Aufsätzen in unterschiedlichen Stärken ausgeschliffen.


Man sieht an den großen Löchern sehr deutlich die Schalenhaut, die sich innen an der Eierschale befindet und nach dem Schleifen fransige Stellen hinterlässt. Um diese Schalenhaut zu entfernen gibt es nun eine Menge Tips im Netz. Variante 1: Die Eier in Danklorix oder andere scharfen Desinfektionsreiniger einlegen, Nachteil: die Eier verfärben sich - diese Variante habe ich nicht ausprobiert. Variante 2: Die Eier in Essig legen. Nun habe ich im Physik-Unterricht vor zig Jahren mal aufgepasst und dachte mir: Eierschale = Kalk und Essig .... ob sich das verträgt? Ich habe also ein Ei für ein paar Stunden in Essigwasser gelegt und man konnte schon eine Reaktion auf der Schalenoberfläche sehen. Nach 4 Stunden habe ich das Ei herausgenommen, die Schale fühlte sich rauher an und war auch nicht mehr ganz so stabil. Die Schalenhaut hatte sich aber nicht zersetzt. Beim Versuch sie dann mit einer Pinzette durch das kleine Loch zu entfernen ist mir das Ei zerbrochen. Der Beweis: Die Schale ist dünner geworden, die Schalenhaut unversehrt:


Den Tip einer Bekannten, die Eier müssten über Nacht in Essig liegen um die Schalenhaut zu entfernen habe ich wider besseren Wissens befolgt. Bei ihr hat es funktioniert, also habe ich die Sorge, dass die Schale dann zu sehr angegriffen wird ignoriert - ein bööööööser Fehler.  Am nächsten Morgen fand ich eine große Schaumbildung auf den Eiern und beim Herausnehmen hatte ich nur noch weiche Hüllen in der Hand. Die kompletten Eierschalen aufgeweicht, instabil wie ein Stück Stoff, die Schalenhaut ... unversehrt ....


Ich habe mich schwarz geärgert, vor allem, weil ich alle Eier auf einmal hinein gelegt habe. Hätte ich doch nur erst eins ausprobiert - zu spät. In meinem Frust habe ich noch einmal neue Gänseeier gekauft, zusätzlich noch ein kleines Bohrerset mit Bohrern von 0,3 - 1,2 mm für das Graviergerät und alles wieder auf Anfang. 


Es sind noch ein paar sehr schöne Eier entstanden. 


Die Schalenhaut sieht man an den größeren Löchern, das ist mir egal. Ich starte keine Versuchsreihen mehr, aber ich nehme - rein interessehalber - gerne Tips zur Entfernung der Schalenhaut entgegen.


Ein paar Eier habe ich verschenkt, die restlichen für meine Osterdeko verwendet.

verlinkt bei:

Samstag, 24. März 2018

Gehäkelte Hasenpantoffel

Passend zur Osterzeit habe ich für die Enkelmäuse Hasenpantoffel gehäkelt. Ich habe einige Modelle im Netz gesehen und dann einfach ohne Anleitung drauflos gehäkelt. Natürlich musste ich das eine oder andere Mal wieder kleinere oder auch größere Partien aufribbeln, aber schließlich sind sie doch fertig geworden. 


Zuerst bin ich mit Papier und Stift zu den Enkelmäusen um die Fußgröße aufzuzeichnen. Nach diesen Schablonen habe ich dann die Sohlen gehäkelt. Begonnen habe ich mit festen Maschen, für die Ausarbeitung der Form habe ich je nach Bedarf halbe Stäbchen oder Stäbchen gearbeitet. So sind zwei Paar ganz individuelle Pantoffelsohlen entstanden.


Die Oberseite der Pantoffel habe ich ebenfalls überwiegend feste Maschen gehäkelt. Angesetzt  habe ich sie indem ich in das hintere / innere Maschenglied der letzten Runde der Sohlen gestochen und dann in Runden hoch gearbeitet habe. Für die Formgebung waren diverse Abnahmen bzw. im vorderen Bereich Stäbchen erforderlich. Die Hasenohren sind angenäht und das Gesicht aufgestickt. Für die Stummelschwänzchen habe ich Bommel gewickelt.


Damit die Enkelmäuse keine Rutschpartie erleben, habe ich unter den Sohlen Socken-Stop aufgetragen. Diese flüssige Substanz aus der Flasche hat mich ein wenig an die Plusterfarbe der 90er erinnert. Es ließ sich leicht auftragen, man muss nur erst etwas Gefühl dafür entwickeln. Die Punkte sind nicht ganz gleichmäßig geworden. Nach 12 Stunden war die Substanz getrocknet und ist jetzt sogar waschmaschinenfest.

Die Hasenmädchen-Pantoffel für die Enkelprinzessin



und die Hasenjungen-Pantoffel für den Enkelprinzen



Ich bin gespannt, was die Enkelmäuse Ostern zu diesen Pantoffeln sagen.

verlinkt bei: